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  • #2541
    Levermann
    Teilnehmer

    Hallo Ihr Lieben,

    es würde mich interessieren, was ihr vermutet, warum MCAS bei Euch ausgebrochen ist. (War es eine Infektion, eine stressige Lebensphase, Schimmelpilze im häuslichen Umfeld, Medikamente, wurde es vererbt….)
    Bei mir selber glaube ich, dass ich die Erkrankung schon sehr lange latent in mir habe und sie dann durch einen extrem lange Stressphase (beruflich) erst richtig ausgebrochen ist.

    Freue mich auf Eure Rückmeldungen,
    Steffy

    #2551
    Natalie
    Teilnehmer

    Hallo

    Ich vermute,  dass meine Erkrankung,  ich weiß nicht was das für eine ist, weil noch keine Diagnose feststeht, durch sehr viel Stress im meinem Berufsleben und privatem Leben,  ausgebrochen ist. Über 10 Jahre war Stress für mich normaler Alltag. Das ist meine Vermutung. Anders kann ich nicht erklären.

    Natalie

     

    #2552
    Melanie
    Teilnehmer

    Hallo Steffy,

    ich glaube bei mir tatsächlich auch, dass MCAS schon sehr lange in mir schlummerte. Es spricht einiges dafür – zumindest rückblickend. Die ersten größeren Probleme in die MCAS-Richtung begannen bei mir dann aber nach einer starken bakteriellen Infektion und einem Antibiotikum. Danach war einiges anders, aber so richtig schlimm wurde es erst nach einer Kombination aus: viel Stress, einem Autounfall (als Beifahrerin und mit großem Schrecken davon gekommen) und kurz danach einem Magen-Darm-Infekt, dem nach PPIs eine SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung) folgte… Mindestens die Kombination war dann wohl einfach zu viel des Guten.

    Liebe Grüße
    Melanie

    #2553
    Levermann
    Teilnehmer

    Liebe Natalie,

    Danke für Deine Erläuterungen. Klingt ja ähnlich wie bei mir. Hast Du in Deiner Kindheit auch viel Antibiotikum nehmen müssen?
    LG Steffy

     

    #2554
    Levermann
    Teilnehmer

    @Melanie:ja, solche Varianten habe ich auch schon viel gehört…. als wenn irgendetwas in uns schlummert und dann durch Ereignisse ausbricht.

    Danke Euch Beiden, mal sehen, ob noch jemand seinen Teil dazu beiträgt. <3

    #2557
    Natalie
    Teilnehmer

    Ich war sehr oft erkältet und musste Antibiotika nehmen.  Irgendwann hatte ich allergie gegen Penicillin,  dann wurde auf andere Antibiotika umgestellt.

    #2577
    Ingrid
    Teilnehmer

    Bei mir wurde der Ausbruch durch eine Desensibilisierung auf Heuschnupfen in Kombination mit meiner damaligen Ehekrise verursacht. Im Hintergrund schwelten genetisch bedingt Allergien und Unverträglichkeiten. Das konkrete medizinische Problem war, dass ich ganz sicher schon eine Histaminintoleranz hatte, was damals aber unbekannt war. Die Tropfen der Desensibilisierung (3 Jahre täglich in den Mundboden) haben über den Histaminausstroß mein Immunsystem immens getriggert. Das erste, was ich in diesen drei Jahren wahrgenommen habe war, dass ich immer weniger Nahrungsmittel vertragen habe. Dann kam noch ein psychisch sehr belastende Zeit dazu.

    #2584
    Levermann
    Teilnehmer

    Liebe Natalie und Ingrid,

    Danke für Eure Schilderungen. Klingt auch so, als hätte es schon latent in Euch geschlummert. Das tut mir, wie für jeden anderen hier, unheimlich leid für Euch.
    Ich finde es Klasse, dass ihr mir Eure Gründe genannt habt. :-))
    Eure Steffy

    #2609
    Ingrid
    Teilnehmer

    Ich kenne den momentanen Stand der Wissenschaft nicht, ich weiß nur, dass es bis vor kurzem unklar war, ob MCAS genetisch angelegt ist und durch einen Auslöser durchbricht. Oder ob es „nur“ durch akute Ereignisse entstehen kann. Molderings gehört glaube ich zu den Wissenschaftlern, die meinen, dass es eine genetische Komponente gibt.

    #2617
    schdeni
    Teilnehmer

    Bei mir gibt es kein „einschneidendes“ Erlebnis, bei mir hat es sich in Jahrzehnten aufgebaut. Richtig große Probleme macht mir MCAS seit Ende 2015, Anfang 2016 begannen wir mit der Suche, 2017 bekam ich die Diagnose).

    Wie ich aber heute weiß (na ja, zu 99% sicher bin), habe ich die Mastzellproblematik von meinem Vater vererbt bekommen, auch er hatte große Probleme, bloß hatte die Krankheit damals noch keinen Namen.

    Ich war schon immer anfällig für Krankheiten, bekam schon als kleines Kind oft Antibiotika, da Mittelohrentzündungen bei mir andauernd auftraten. Im Laufe der Jahrzehnte ergaben sich weitere Probleme (u.a. wurde 1986 die Schilddrüse entfernt, seit 1993 reagierte ich allergisch auf Penicillin, Ende der 1990er Jahre entwicklete sich im Laufe von 3 Stichen eine lebensbedrohliche Wespenallergie etc. Man könnte die Liste ewig erweitern).

    Einerseits hat die Basismedikation meinen Zustand verbessert, andererseits verhinderte sie nicht die zunehmende Verschlimmerung.

    #2677
    Levermann
    Teilnehmer

    @ all: ich bin so was von gespannt, ob die MAGELLAN Studie dort Pattern erkennt, die bisher verborgen geblieben sind. Denn genau dazu (und zu vielem mehr) ist sie ja initiiert worden.
    Bitte beteiligt Euch so gut es geht…. wie schon im anderen Schritt geschrieben: schreibt mich einfach an: stephanie.levermann@mcas-hope.de

    🙂 🙂 🙂

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