Zusammenarbeit des ifid-Instituts der FOM Hochschule Düsseldorf und MCAS Hope e.V. startet

Das ifid Institut für IT-Management & Digitalisierung der FOM Hochschule in Düsseldorf und der MCAS Hope e.V. starten ab sofort eine Kooperation auf dem Gebiet der Systemmedizin. Das Vorhaben zur Untersuchung des als seltene Krankheit geltenden Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS) wird unterstützt durch die Uniklinik RWTH Aachen unter der Leitung von Dr. med. Jens Panse.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ifid unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Buchkremer verfügen bereits über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data und Systemmedizin. Zu den am Institut entwickelten Tools und einem weit reichenden Portfolio an technischen Tools in der Cloud gesellt sich seit März 2020 der Zugang zu einem Quantencomputer.

Das Kooperationsvorhaben starten mit einem Projektkurs im Master-Studiengang Big Data & Business Analytics (MBB). Etwa ein Dutzend Studierende werden bis August verschiedene Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Mastzellaktivierungssyndroms erforschen, um Betroffenen, behandelnden Ärzten aber auch interessierten Wissenschaftlern mit Informationen und neuen Erkenntnissen zu helfen, die sich im Dickicht der unzähligen weltweiten medizinischen Veröffentlichungen und klinischen Daten verbergen.

Für Prof. Dr. Buchkremer und den MCAS Hope e.V. ist dies der Auftakt einer längeren Zusammenarbeit, die ideal zu den Zielen beider Einrichtungen passt.

Die Präsentation der Ergebnisse des Big-Data-Consulting-Projekts wird im Rahmen eines Webinars des MCAS Hope e.V. geschehen und später den Mitgliedern und Kooperationspartnern zugänglich sein.

Zusätzlich ist vorgesehen, die Erkenntnisse in wissenschaftlichen Fachjournalen zu publizieren.

Eine solch groß angelegte wissenschaftliche Studie verursacht natürlich auch Kosten. Helfen Sie uns und unseren Kooperationspartnern dabei, das Projekt umsetzen zu können. Jeder Euro zählt! Spenden können Sie ganz bequem über die Spendenplattform „betterplace.org“ oder über den „Spenden“-Button auf unserer Homepage.

Link zu unserem Spendenaufruf auf „betterplace.org“:

Helfen Sie uns dabei, MCAS-Patienten von ihrer Dauerisolation zu befreien!

Als gemeinnütziger Verein möchte der MCAS Hope e.V. Betroffene, Angehörige und behandelnde Ärzte bei der Bewältigung dieser Erkrankung unterstützen und zudem für die Forschung auf dem Gebiet des Mastzellaktivierungssyndroms eine Art Katalysator-Funktion einnehmen. Damit dies auch in Zukunft gelingen kann, freut sich der Verein MCAS Hope e.V. über jedes neue Mitglied und jeden, der den Verein in seinen Zielen unterstützen möchte.

Der Vorstand des MCAS Hope e.V.

 

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"MC Sciences" Statement - Zusätzliche Therapieoptionen bei COVID-19

Die Verantwortlichen des Unternehmens „MC Sciences“ haben einen interessanten Artikel zur Rolle von Mastzellen bei viralen Erkrankungen wie COVID-19 veröffentlicht. Das Fazit: Mastzellorientierte Therapieansätze könnten als zusätzliche Behandlungsmaßnahmen bei ausgewählten Patientengruppen, die am Coronavirus erkrankt sind, hilfreich sein. Hier der Link zum Artikel:

MC Sciences Statement – COVID-19 Additional Treatment Options

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Molderings, Gerhard J. / Britta Haenisch / Stefan Brettner / Jürgen Homann / Markus Menzen / Franz Ludwig Dumoulin / Jens Panse / Joseph Butterfield / Lawrence B. Afrin (2016): Pharmacological treatment options for mast cell activation disease, in: Naunyn-Schmiedeberg’s Archives of Pharmacology, Jg. 389, Nr. 7, S. 671–694, doi: 10.1007/s00210-016-1247-1.
Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4903110/

Pöhlau, Dieter / Martin Raithel / Britta Haenisch / Sabrina Harzer / Gerhard J. Molderings (2015): Neurologische und psychiatrische Symptome der systemischen MCAD, in: NeuroTransmitter, Jg. 26, Nr. 9, S. 46–50, doi: 10.1007/s15016-015-0694-0.
Link: https://www.springermedizin.de/neurologische-und-psychiatrische-symptome-der-systemischen-mcad/9319046

Afrin, Lawrence (2013): Presentation, diagnosis, and management of mast cell activation syndrome, in: Mast Cells: Phenotypic Features, Biological Functions and Role in Immunity, S. 155-232.
Link: https://journals.co.za/content/caci/27/3/EJC157486

Valent, Peter / Cem Akin / Michel Arock / Knut Brockow / Joseph H. Butterfield / Melody C. Carter / Mariana Castells / Luis Escribano / Karin Hartmann / Philip Lieberman / Boguslaw Nedoszytko / Alberto Orfao / Lawrence B. Schwartz / Karl Sotlar / Wolfgang R. Sperr / Massimo Triggiani / Rudolf Valenta / Hans-Peter Horny / Dean D. Metcalfe (2012): Definitions, Criteria and Global Classification of Mast Cell Disorders with Special Reference to Mast Cell Activation Syndromes: A Consensus Proposal, in: International Archives of Allergy and Immunology, Jg. 157, Nr. 3, S. 215–225, doi: 10.1159/000328760.
Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22041891

Molderings, Gerhard J / Stefan Brettner / Jürgen Homann / Lawrence B Afrin (2011): Mast cell activation disease: a concise practical guide for diagnostic workup and therapeutic options, in: Journal of Hematology & Oncology, Jg. 4, Nr. 1, doi: 10.1186/1756-8722-4-10.
Link: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3069946

Molderings, G. J. / F. L. Dumoulin / J. Homann / B. Sido / J. Textor / M. Mücke / G. J. Qagish / R. Barion / M. Raithel / D. Klingmüller / V. S. Schäfer / H. J. Hertfelder / D. Berdel / G. Tridente / L. B. Weinstock / L. B. Afrin (2020): Adrenal insufficiency is a contraindication for omalizumab therapy in mast cell activation disease: risk for serum sickness, in: Naunyn-Schmiedeberg’s Archives of Pharmacology, doi: 10.1007/s00210-020-01886-2.
Link: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00210-020-01886-2